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Forderungseinziehung / Zwangsvollstreckung Itzehoe

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Rechtsanwalt Buss

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Recht zu haben und Recht durchzusetzen sind leider oft ‚zwei Paar Schuhe''.

Selbst wenn Sie einen Titel vor Gericht haben erwirken können, bestehen oft weitere Risiken bezüglich der Realisierung Ihrer Forderungen. 

Da es keine festen Regeln gibt, welche Vollstreckungsmaßnahmen und -verfahren die vermeintlich besten sind, ist umso mehr Erfahrung gefragt, die Ihnen nur ein Rechtsanwalt bieten kann. In unserer Kanzlei legen wir Wert auf einen individuellen Forderungseinzug. Je nach Informationsstand über den Schuldner kommen verschiedene Verfahren in Betracht.

Die reine Zwangsvollstreckung über den Gerichtsvollzieher ist oft nicht optimal geeignet, um Ihre Ansprüche durchzusetzen, denn dessen Bearbeitung dauert manchmal Monate. Speziell bei Schuldner-Firmen kann dieser lange Zeitraum zum Forderungsausfall führen, wenn zwischenzeitlich Insolvenzantrag gestellt wurde. Der reine Zwangsvollstreckungsauftrag greift nur, wenn keine weiteren Informationen über den Schuldner vorliegen.
Seit dem 01.01.2013 ist allerdings das Gesetz zur Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung in Kraft getreten. Hierdurch haben sich erhebliche Neuerung in der Zwangsvollstreckung durch den Gerichtsvollzieher ergeben.
Der Gläubiger ist nunmehr berechtigt, dem Gerichtsvollzieher den Auftrag zu erteilen, dem Schuldner nach Ablauf einer Frist sofort die Auskunft über die Vermögensverhältnisse (früher: eidesstattliche Versicherung oder Offenbarungseid) abzunehmen.
Hierdurch ergeben sich Folgeeintragungen im Schuldnerverzeichnis und im Vermögensverzeichnis, die für den Schuldner erhebliche Nachteile bedeuten..

Durch entsprechende Fortbildungen können wir Ihnen hier die Bearbeitung unter Ausnutzung der neuen gesetzlichen Möglichkeiten zusichern.

Ferner ist die Forderungspfändung interessant, wenn 

a) der Schuldner ein Unternehmen hat. 
Ist ein Kunde oder Auftraggeber des Schuldners bekannt, so kann man die Forderung der Schuldnerfirma direkt bei diesem Geschäftspartner pfänden,

b) der Schuldner Inhaber einer eines Bankkontos ist.
Zur Beschleunigung des Verfahrens, kann bei dem Amtsgericht ein vorläufiges Zahlungsverbot erwirkt werden. Dies bedeutet, der Drittschuldner (Bank des Schuldners) darf bis zum Erlass des entsprechenden Beschlusses nicht mehr an den Schuldner zahlen. Ein solches Zahlungsverbot wirkt  oft Wunder und die bestehende Forderung wird beglichen.
Auch hier beraten wir unsere Mandanten gern unter Berücksichtigung der akutellen Gesetze (Stichwort: Pfändungsschutzkonto).

c) der Schuldner arbeitet, denn dann kann der Arbeitslohn / das Gehalt gepfändet werden.

 Wir engagieren uns für die Beitreibung Ihrer Forderungen:

  • bundesweiter Forderungseinzug
    mit allen Möglichkeiten der Zwangsvollstreckung
    (gerade auch unter Berücksichtigung der neuen Gesetzeslage)
  • Verhandlung von Ratenzahlungen